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Heizölpreis Zusammensetzung

Viele verschiedene Faktoren beeinflussen den Heizölpreis. In den letzten Jahren war er sehr großen Preisschwankungen ausgesetzt, konnte sich aber im Vergleich zu anderen Heizmethoden als recht preisgünstiger Energieträger durchsetzen. Doch wie genau setzt sich eigentlich der Heizölpreis zusammen? Wir erläutern es gerne.

Rohölpreise bestimmen Heizölpreis

Eine der wichtigsten Handelswaren der Welt ist Rohöl, dass weltweit an den Rohstoffbörsen gehandelt wird. Auf den Rohölpreis nehmen die unterschiedlichsten Faktoren einen Einfluss. So spielt die weltweite Nachfrage und das Angebot eine wichtige Rolle sowie deren zu erwartende Entwicklung in der Zukunft. Aber auch politische Aspekte und Geschehnisse sowie die förder- und Verarbeitungskapazitäten sind von Bedeutung. Nicht zuletzt hängt der Preis für Rohöl auch von den Geschehnisse der Finanzmärkte ab.
Da Heizöl ein Produkt ist, welches aus Rohöl hergestellt wird, wirken sich die Rohölpreise auch direkt auf den Preis für Heizöl aus. Wenn der Rohölpreis steigt, dann steigen auch die Preise für Heizöl. Erfahrungsgemäß sinkt der Heizölpreis aber auch wieder, wenn der Rohölpreis sinkt.

Preisbestandteile von Heizöl

Es gibt mehrere Bestandteile, die den Heizölpreis ausmachen. Er setzt sich aus dem Produktpreis, der Mineralöl- und der Mehrwertsteuer zusammen. Daneben kommt noch der Deckungsbeitrag hinzu, bei dem es sich um die Summe handelt, die der Heizöllieferant auf seinen Einkaufspreis aufschlägt, denn schließlich will auch er etwas verdienen.
Nach Informationen des Mineralölwirtschaftsverbandes, kurz MWV, betrug der Preis für Heizöl in Deutschland für private Haushalte im Jahre 201 bei einer Abnahme von 3.000 Litern 67,0 Cent pro Liter. Von dieser Summe entfielen 45,0 Cent auf den reinen Preis des Produktes. 6,1 Cent machte die Mineralölsteuer aus und die Mehrwertsteuer betrug 10,7 Cent. Damit blieb ein Deckungsbeitrag von 5,2 Cent für den Händler über.
Drehen und schrauben lässt sich an diesen Beträgen nicht viel, denn die Höhe der Steuern sind nun mal fremdbestimmt. Auch der Produktpreis kann kaum vom Einzelnen beeinflusst werden, denn er richtet sich nach den Entwicklungen der weltweiten Ölmärkte. Lediglich der Deckungsbeitrag der Mineralölhandelsunternehmen kann beeinflusst werden. Doch schaut man sich diesen Posten einmal näher an, merkt man das auch hier nicht viel Spielraum für Kürzungen gegeben sind. So beinhaltet der Deckungsbeitrag die Kosten für den Transport und die Lagerhaltung, Kosten der gesetzlich vorgeschriebenen Bevorratung und Personalkosten. Auch Kosten für den Vertrieb und die Verwaltung sowie eventuelle Rücklagen für Investitionen und schlussendlich auch der Gewinn des Unternehmens ist in diesem Deckungsbeitrag enthalten.

Die Mineralölsteuer – Achtung Steuerersparnisse möglich!

Durch das Energiesteuergesetz wurde festgelegt, dass das Heizöl EL mit der Mineralölsteuer belegt wird. Wer sich an dieser Stelle allerdings für schwefelarmes Heizöl entscheidet, der kann im Vergleich zur Standardsorte mit steuerlichen Begünstigungen rechnen. Seit dem 1. Januar 2009 liegt der Steuersatz für das umweltfreundliche schwefelarme Heizöl bei 6,1 Cent, während es beim Standardheizöl 7,6 Cent pro Liter sind. Folglich ist beim umweltfreundlichen Heizöl auch die Mehrwertsteuer geringer, da sie zum Schluss aufgeschlagen wird.

Profitieren können Sie aber von dem Wettbewerb der mehr als 3.500 überwiegend mittelständischen Heizöllieferanten in Deutschland. Konkurrenz belebt bekanntlich das Geschäft und so können Sie mit unserem kostenlosen und unverbindlichen Ölpreisrechner herausfinden, welcher Lieferant seinen Deckungsbeitrag so gering hält, dass Sie den besten Heizölpreis ergattern können.