Nachrichten
Hamburg - Samstag, 21.05.2011Ölpreis bricht um 10 % ein – Heizöl wird endlich billiger
Aufregung an der Ölbörse, denn durch Panikverkäufe kam es zu einem Rekordverlust von rund 10 %. Damit haben Heizölkunden allen Grund sich zu freuen, denn nicht nur die Heizölbestellung lohnt sich jetzt, auch der Blick auf die Tankanzeige macht wieder Spaß. Im deutschsprachigen Raum fiel der Heizölpreis um rund 3 Cent pro Liter.
Bereits die gesamte Woche zeichnete es sich ab, dass die Ölnotierungen an den Leitbörsen in New York und London unter Abgabedruck gerieten. Was dann aber folgte war eine echte Überraschung: der Ölpreis brach ein und das mit einer Dynamik, die wohl kein Experte für möglich gehalten hatte. Urplötzlich aus dem Nirwana kam es zu einem Tagesverlust von nahezu 10 %, der sich immer weiter ausbaute. Verstärkt wurde der Abwärtstrend durch computergesteuerte Verkaufsordes und so brachten teilweise panikartige Verkäufe von Ölinvestments die Spekulationsblase zum Platzen. Auch wenn sich heute morgen der Ölpreis kurz stabilisieren konnte, geriet er erneut unter Abgabedruck.So viel Aufregung, die fast ohne Meldungen entstand, denn in den Newstickern war es recht ruhig. Ebenfalls rekordverdächtige Verluste verzeichnete der Euro, der innerhalb von wenigen Stunden von 1,49 auf einen Gegenwert von 1,45 US-Dollar sank. Damit haben Heizölkunden die Möglichkeit, bereits seit Mitte März zu akzeptablen Konditionen Heizöl zu bestellen. Doch ob es so positiv weiter gehen wird, kann niemand sagen. Heute kostet ein Barrel Rohöl der Sorte Brent 111 US-Dollar und Gasöl liegt bei rund 910 US-Dollar pro Tonne. Damit liegen die aktuellen Heizölpreise in Deutschland und Österreich bei minus 3 Euro pro 100 Liter im Vergleich zu gestern.





