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Hamburg - Mittwoch, 01.06.2011

Kaum Veränderungen beim Ölpreis

Zum Wochenauftakt zeigt sich der Ölpreis eher ruhig und so geht es mit 112 US-Dollar für ein Barrel Rohöl und 920 US-Dollar für Gasöl seitwärts weiter. Im Vergleich zum vergangenen Freitag hat sich also nicht viel verändert. Anders sieht es am Devisenmarkt aus, denn hier muss der Euro einem wesentlich größeren Druck standhalten.

Der Euro fiel aufgrund der Unsicherheit welcher Weg der richtige für die Bewältigung der Griechenland-Krise ist, auf einen Wert von 1,41 US-Dollar – der tiefste Stand seit März. Auch die Diskussion über die Abschaffung des Euros in Griechenland sorgt für neue Tiefststände. Die Euroschwäche ist für Heizölkunden in Deutschland und Österreich nicht gerade positiv. Durch den verschlechterten Wechselkurs wurden ca. 5 % des Preisrückgangs am Ölmarkt aufgezehrt, ehe sie überhaupt im Land ankamen. Die Heizölpreise steigen daher leicht um rund 0,7 Cent pro Liter. Doch eine klare Richtung zeigen diese Werte nicht an, denn die Expertenmeinungen gehen weit auseinander. Ist auf der einen Seite von einem Aufwärtstrend die Rede, sprechen die anderen von einer Fortsetzung des Crashs in der ersten Maiwoche.
(alle Angaben ohne Gewähr)