Nachrichten
Hamburg - Samstag, 04.06.2011Preisrückgang für Heizöl scheint nicht von Dauer
Der Euro zeigt sich derzeit wieder stabiler als zuletzt und zählt als Antriebsmotor für steigende Ölpreise. Der Dollar notiert bei einem Gegenwert von 1,448 Euro. Gestern schon entfaltete der Eurokurs seine Wirkung und unterstütze den bullishen Trend. Das erste Tageshoch der Notierungen für ICE Gas Oil lagen bei rund 960 US-Dollar.
Nach der Veröffentlichung der aktuellen Bestandszahlen holten die Notierungen kurzfristig Anlauf und sorgten für ein weiteres Tageshoch im nachbörslichen Handel mit 960,50 US-Dollar.Das Department of Energy, kurz DOE, meldete im Detail:
- Rohöl: hoher Aufbau (+2,9 Mio Barrel)
- Destillate (Heizöl, Diesel): leichter Abbau (- 1,0 Mio Barrel)
- Benzin: hoher Aufbau (+ 2,6 Mio Barrel)
Weiterhin sind also die Tanklager in den USA gut gefüllt und die Bestände an Rohöl befinden sich auf dem höchsten Stand seit 1990. Überrascht reagierten daher die Marktteilnehmer auf die erneut gestiegenen Benzinstände zu Beginn der Fahrsaison in den USA.
Aufgrund dieser Ereignisse freuen sich Kunden in Deutschland, Österreich und der Schweiz über einen Preisrückgang von rund 0,30 Euro pro 100 Liter Heizöl. Experten aber reden von weiter steigenden Preisen, vor allem zu Beginn der kommenden Woche. So sollten die Haushalte, die dringend Heizöl brauchen, lieber heute kaufen als am kommenden Montag.
Heute kostet ein Barrel Rohöl der Sorte Brent in London rund 115,35 US-Dollar, Gasöl ca. 956 US-Dollar pro Tonne.
Nachrichten Archiv
- 04.06.2011Preisrückgang für Heizöl scheint nicht von Dauer
- 01.06.2011Kaum Veränderungen beim Ölpreis
- 31.05.2011Stillstand der Heizölpreise
- 30.05.2011Starker Euro sorgt für stabile Heizölpreise
- 26.05.2011Heizöl unter 80 Cent pro Liter
- 25.05.2011Gehen die Heizölpreise jetzt doch nach unten?
- 24.05.2011Preis für Öl zieht wieder an
- 21.05.2011Ölpreis bricht um 10 % ein – Heizöl wird endlich billiger
- 21.05.2011Der Ölpreis gerät außer Kontrolle





