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Hamburg - Montag, 06.06.2011Der Euro setzt sich weiter durch
Der Euro konnte im Freitaghandel wieder einmal überzeugen und notiert zur Zeit bei einem Gegenwert von 1,46 US-Dollar. Aufgrund der geplanten Maßnahmen zur Bewältigung der Schuldenkrise Griechenlands, die von Experten überaus positiv bewertet werden, wurde der Euro aufgewertet und zeigt sich sehr stabil. Hinzu kommt dass sich die schlechten Arbeitsmarktzahlen aus den USA negativ auf den Dollar auswirken – gut für den Euro.
Am vergangenen Freitagvormittag konnten die Bestandsdaten der USA einen bearishen Impuls abgeben. Die Ölnotierungen sanken vorerst, was aber um die Mittagszeit vom stark nachgebenden Dollar gestoppt wurde. Dadurch ging Gasöl mit einem leichten Plus in das Wochenende.Vom leicht gestiegenen Gasölpreis bekommen Verbraucher in Deutschland wie auch in Österreich aber zunächst wegen dem starken Euro nichts mit. Das Gegenteil ist der Fall, denn vorerst kann man sich über sinkende Inlandspreise freuen, da die Wertsteigerung des Euros höher ist als die der Gasölnotierungen. Der Preisrückgang beim Heizöl liegt aktuell bei ca. - 0,30 Euro pro 100 Liter Heizöl. Doch einen echten Kaufanreiz bietet das aktuellen Preisniveau nicht, sodass Verbraucher den Rohstoff- und Devisenmarkt genau beobachten sollten. So werden kurzfristige Schnäppchen nicht verpasst.
Heute kostet ein Barrel Rohöl Brent in London ca. 115,70 US-Dollar, während Gasöl bei rund 960 US-Dollar pro Tonne liegt.
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