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Hamburg - Dienstag, 07.06.2011

Verhaltene Heizölbestellungen

Das Sommergeschäft ist weiterhin ruhig, denn schon lange sind es nicht mehr die Sommermonate, in denen die Haushalte ihren Heizölvorrat auffüllen. Weder an der Ölbörse noch am Währungsmarkt sind bedeutende Veränderungen in diesen Tagen zu verzeichnen. Die Kurse schwabbern vor sich hin und die Nachfrage scheint eingeschlafen.

Die Ölpreise sind an den internationalen Warenterminbörsen ganz leicht gesunken und der starke Euro sorgt weiterhin dafür, dass bei den Heizöl-Notierungen zum Ende des Tages mit einem kleinen Minus zu rechnen ist.
Seit Anfang Juni gibt es ein Mini-Minus von rund einem Euro je 100 Liter Heizöl. Es gilt also weiterhin, die Entwicklungen des Rohölpreises zu beobachten. Experten gehen davon aus, dass die Preise in den nächsten Wochen noch ein wenig fallen können. Seit vier Wochen schon bewegt sich der Ölpreis seitwärts und es ist aufgrund der wirtschaftlichen und politischen Lage damit zu rechnen, dass sich dies in den nächsten Wochen auch nicht großartig verändern wird. Die wackelige Konjunkturentwicklung in den USA und in Japan und die allgemein hohen Rohölvorräte lassen zwar Spielraum nach oben, werden aber durch die Verunsicherung der Entwicklungen im Nahen Osten ausgebremst.

Heute kostet ein Barrel Rohöl der Sorte Brent in London ca. 114,00 US-Dollar. Der Preis für Gasöl liegt derzeit bei ca. 946 US-Dollar pro Tonne.
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