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Hamburg - Freitag, 10.06.2011

Ölpreis steigt bei nachgebendem Euro

Bei einem nachgebenden Euro-Kurs stiegen die Ölpreise, sodass Heizölkunden in Deutschland und Österreich ca. einen Euro mehr pro 100 Liter bezahlen müssen.

Für steigende Kurse sorgten die angehobenen Nachfrageprognosen der US-amerikanischen Energy Information Administration (EIA) sowie die Entscheidung der OPEC gegen eine Erhöhung der Förderquote. Der Ölverbrauch soll nach den Angaben der EIA in den westlichen Industrienationen in diesem Jahr um rund 1 Prozent und in China um bis zu 8 Prozent im Vergleich zu 2010 steigen.
Nach der OPEC-Entscheidung stiegen die Rohöl- und Gasölnotierungen sprunghaft um ca. 1,5 Prozent. Anschließend hatte die US-Bestandsdaten nur eine geringe Auswirkung auf den Ölpreis und lagen im Rahmen der Erwartungen.
Der Euro wurde durch die erneute Schuldendebatte geschwächt, denn immer noch ist nicht klar, wie sich die EU und Griechenland in der derzeitigen Krise verhalten sollen.

Heute kostet in London das Barrel Rohöl der Sorte Brent rund 117,80 US-Dollar, während Gasöl bei ca. 968 US-Dollar je Tonne liegt.
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