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Hamburg - Mittwoch, 15.06.2011

Euro sinkt – Heizöl steigt

Im gestrigen Tagesverlauf erhöhten positive Wirtschaftsdaten aus den USA und China die Risikobereitschaft, woraufhin sich die Rohstoffbörsen und Aktienmärkte sehr stabil zeigen. Auch wenn der Euro zunächst in Richtung 1,45 US-Dollar tendierte, konnte er diese Marke nicht durchbrechen und notierte bei einem Gegenwert von 1,436 US-Dollar pro Euro.

Für Heizölkunden in Deutschland und Österreich bedeutet dies, dass heute das Heizöl um rund 50 Cent pro 100 Liter teurer ist. Ob sich allerdings dieser Trend halten kann, zeigen erst am Nachmittag die Bestandsdaten des DOE über den Füllstand der Tanklager in den USA. Die Fahrsaison in den USA ist eingeläutet, denn die Benzinumsätze sind im Vergleich zur Vorwoche angestiegen. Eine Trendwende wäre möglich, wenn sich bestätigen sollte, dass weitere Aufbauten der Benzinbestände vorgenommen werden. Doch bis es durch das DOE soweit ist, müssen noch einige europäische und amerikanische Konjunkturdaten abgewartet werden. Damit bleibt auch der heutige Börsentag spannend. Heizölkunden sollten ein wenig abwarten und die aktuellen Notierungen weiterhin im Blick haben.

In London kostet heute ein Barrel Rohöl der Sorte Brent ca. 119,69 US-Dollar. Für Gasöl muss aktuell rund 984 US-Dollar pro Tonne bezahlt werden.
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