Jetzt Heizöl vergleichen!




Nachrichten

Hamburg - Mittwoch, 22.06.2011

Heizölpreise gehen weiter bergab

Die Preise am Ölmarkt gehen weiterhin leicht bergab, denn wie es mit Griechenland weitergehen soll ist nicht abschließend geklärt, sondern nur vertagt.

Ein Thema sind Lösungen, die vom Austritt Griechenlands aus der Eurozone, über eine sanfte Umschuldung, bis hin zu einer unkontrollierten Staatspleite reichen. Die internationale Fachpresse hingegen ist felsenfest davon überzeugt, dass Griechenland in die Pleite rutscht. Unklar ist nur wie das geschehen wird und wie schnell sich im Anschluss die wirtschaftliche Lage des Landes wieder stabilisieren kann. Etwas Ruhe brachte allerdings die Bestätigung der Papandreou-Regierung im Amt gestern Abend. Die entspannten Märkte zeigten sich auch gleich im kaum veränderten Wert des Euros, der mit einem Gegenwert von 1,442 US-Dollar im Vergleich zu gestern sogar leicht zulegen konnte.
Auf dem Ölmarkt ist es ebenso ruhig, denn der Handel verläuft überwiegend charttechnisch motiviert und die Preisentwicklung geht leicht nach unten. Die API-Bestandsdaten aus Amerika wurden als leicht bullish interpretiert und werden die Tendenz heute Nachmittag von den Daten des DOE bestätigt, kann der Preis für Rohöl und Gas leicht nach oben gehen. Am heutige Vormittag ging es auf schwächerem Niveau seitwärts. Dennoch hat so kurz vor den Sommerferien das Interesse an der Entwicklung der Heizölpreise in einigen Bundesländern stark zugenommen. Einige Schnäppchenjäger ließen sich vom moderaten Preisrückgang, der seit der Vorwoche beobachtet werden konnte, beeindrucken lassen. Die Zahl der Kunden die jetzt ihren Tank volllaufen ließen, stieg in der Annahme, das Heizöl bis zur kommenden Heizperiode nicht großartig günstiger werden wird, an. Auch wenn die alte Faustregel „Heizöl ist im Sommer günstiger als im Winter“ nicht mehr aktuell ist, greift dieses Gesetz doch immer wieder, denn es gibt doch zahlreiche Heizöllieferanten, die im Sommer ihre Ware verkaufen wollen und daher den Preis so weit es ihnen möglich ist herunterschrauben.

In London kostet heute ein Barrel Rohöl der Sorte Brent rund 111,50 US-Dollar, während Gasöl mit ca. 915 US-Dollar pro Tonne zu Buche schlägt.
Alle Angaben ohne Gewähr