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Hamburg - Dienstag, 28.06.2011

Heizöl bleibt auf niedrigem Niveau

Heute verhalten sich die Heizölpreise eher ruhig, denn leichte Ölpreisaufschläge machen Kursgewinne beim Euro wieder wett. Damit bleiben die Preise für Heizöl in Deutschland und Österreich auf dem gestrigen Niveau. Heizölhaushalte haben also einen weiteren Tag, an dem sie günstig Heizöl bestellen können.

Der Euro bekam gestern Rückendeckung durch positive Lösungen für das Problemkind Griechenland. Frankreich legte einen erfolgversprechenden Plan für eine Umschuldung fälliger Papiere in neue langlaufende Staatsanleihen vor. Zudem kann man davon ausgehen, dass das Sparpaket als Basis für neue EU-Gelder noch diese Woche das griechische Parlament passiert.
Daneben festigten sich die Ölfutures im gestrigen Handelsverlauf. Nach dem teilweise recht steilen Kursverfall der letzten Tage, ist derzeit keine dynamische Gegenbewegung er erkenne, sodass weiterhin auf fallende Ölpreise spekuliert werden kann. Dies ist auch in der gestern kommunizierten Hoffnung auf eine Fördermengenerhöhung in Saudi Arabien von bis zu einer Mio. Barrel täglich. Die Freigabe strategischer Reserven von 60 Millionen Barrel durch die IEA wird hingegen nur eine psychologische Wirkung.
Wer weiterhin auf noch günstigere Heizölpreise spekuliert, der sollte in jedem Fall den Markt täglich im Auge behalten. Alle anderen können heute den günstigsten Heizölpreis seit vier Monaten nutzen und bestellen. In den letzten Tagen sind bereits sehr viele Kunden aktiv geworden.

Heute schlägt ein Barrel Rohöl der Sorte Brent in London mit rund 102,70 US-Dollar zu Buche, während sich Gasöl bei ca. 860 US-Dollar pro Tonne eingependelt hat.
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