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Hamburg - Donnerstag, 30.06.2011

Bestandsdaten und Griechenlandkrise beflügelt Heizölpreis

Der gestrige Handelstag zeigte eine deutliche Gegenreaktion auf die Freigabe der Ölreserven durch die IEA, denn bereits am Vormittag gab es durch den weicheren Dollar einen Aufwärtstrend für Öl-Futures.

Am Nachmittag ergab sich aufgrund der Bekanntgabe der aktuellen Bestandsdaten der amerikanischen Tanklager und der Verabschiedung des Griechenland-Sparpakets eine Preisrallye.

Das Department of Energy (DOE) eröffentlichte folgende Lagerbestandsdaten:
Rohöl: deutlicher Abbau
Destillate (Heizöl, Diesel): geringer Aufbau
Benzin: mäßiger Abbau

Die aktuellen Daten wirken sich durch die Abbauten beim Rohöl und Benzin klar bullish auf den Markt aus. Zudem bekommt der Euro durch die Ergebnisse der Parlamentssitzung in Griechenland weiterhin Aufwind. Dies bedeutet für Heizölkunden in Deutschland und Österreich eine Steigerung der Preise für Heizöl, die allerdings teilweise kompensiert werden können.
So wurde der Preiseinbruch in der letzten Woche wieder nach oben korrigiert, sodass das gleiche Niveau wie genau vor einer Woche erreicht ist. Allerdings nicht mit Aussicht auf einem Abwärtstrend, sondern mit einer deutlichen Aufwärtsbewegung.
Somit bleibt es mal wieder spannend ob sich in den nächsten Wochen erneut eine gute Kaufgelegenheit ergeben wird. Heute aber kostet ein Barrel Rohöl der Sorte Brent in London rund 112,74 US-Dollar, während Gasöl mit rund 926 US-Dollar pro Tonne zu Buche schlägt.
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