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Hamburg - Freitag, 01.07.2011

Heizölpreis steigt weiter

Montag feiert die USA ihren Unabhängigkeitstag und so sorgte bereit gestern das verlängerte Wochenende für ein eher durchschnittliches Handelsinteresse. Somit notierten die Ölbörsen in enger Spanne weiter seitwärts.

Der Euro zeigte sich aufgrund des beschlossen Sparpakets in Griechenland äußert stabil gegenüber dem Dollar und notierte bei einem Gegenwert von 1.453 Euro pro US-Dollar. Der schwache Dollar gibt den Ölnotierungen damit einen Spielraum nach oben.
Die Marktteilnehmer sorgen sich derzeit um die langfristige Wirkung der Freigabe der strategischen Ölreserven der IEA. Diese konnten sich zwar gut auf dem Markt platzieren, sorgen aber im Nachhinein für eine „Überversorgung“ des Marktes. Daraus ergab sich dann einen „künstlichen“ Nachfrage-Überhang, was darin begründet ist, dass nicht nur diejenigen, die nun mit den IEA-Reserven handeln sich nun wieder auf normalen Wege bevorraten, sondern auch die IEA ihren Vorrat wieder auffüllen muss. Aus diesem Grunde ist auch ein deutlicher bullisher Impuls nicht unumgänglich.
Heizölhaushalte in Deutschland und Österreich sowie der Schweiz müssen heute rund 0,20 Euro pro 100 Liter mehr bezahlen, was in dieser Woche einen Preisanstieg von fast vier Prozent ausmacht.
Wie es weiter geht bleibt abzuwarten, denn für heute werden keine großartigen Veränderungen erwartet.

Heute kostet in London ein Barrel Rohöl der Sorte Brent rund 111,62 US-Dollar. Gasöl kostet ca. 921 US-Dollar pro Tonne.
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