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Hamburg - Mittwoch, 06.07.2011

Ölpreis klettert in breiter Spanne seitwärts

Durch die Wiederaufnahme des Handels in den USA nach dem Unabhängigkeitstag am Montag kam es für Heizölkunden nicht zu einer positiven Veränderung, denn am gestrigen Nachmittag stieg der Ölpreis zeitweise kräftig in die Höhe.

Zudem verlor der Euro aufgrund der Herabstufung der Bonität Portugals an Kraft. Durch dieses Zusammenspiel kam es zu einem Preisaufschlag von bis zu 1,20 Euro pro 100 Liter Heizöl. In der Schweiz allerdings profitieren die Heizölkunden derzeit vom stabilen Franken, denn hier stieg der Heizölpreis gerade einmal um rund 0,9 Franken pro 100 Liter.
Das es gestern zu einem Kursanstieg des Öls kam, war überwiegend charttechnischen Hintergründen zu verdanken. Im US-Handel wurde die Marke von 95,85 US-Dollar je Barrel leichtes US-Öl (WTI, Light Sweet Crude) nach oben durchbrochen. So wurden computergenerierte Anschlusskäufe ausgelöst. Auf der anderen Seite notiert europäisches Nordseeöl weiter mit großem Preisvorsprung bei 113,00 US-Dollar je Barrel.
Damit bleibt einmal wieder völlig offen, wie es in den nächsten Tagen mit dem Ölpreis weitergehen wird. Zwar haben sich Rohöl und Gasöl von ihren Juni-Tiefs erholt, lassen aber auch keinen klaren Aufwärtstrend erkennen. Damit bewegt sich der Ölpreis seit Mai seitwärts mit einer Spanne von 10 bis 20 Prozent unter den Höchstpreis des Aprils diesen Jahres. Experten rechnen weiterhin mit einem ruhigen Sommergeschäft, denn mehr als die üblichen Tagespreisschwankungen werden nicht erwartet.

Ein Barrel Rohöl der Sorte Brent kostet aktuell in London ca. 113,00 US-Dollar, Gasöl liegt bei ca. 924 US-Dollar pro Tonne.
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