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Hamburg - Donnerstag, 07.07.2011

Der Heizölpreis steigt weiter an

Die Ölpreise steigen an den internationalen Rohstoffbörsen in New York und London weiter an. Heute morgen kostete ein Barrel Rohöl der Sorte Brent Crude 114,50 US-Dollar, während die Tonne Gasöl bei 940 US-Dollar gehandelt wird. Der Euro hingegen stagniert und pendelt sich um die 1,43 US-Dollar ein. Damit sind die Inlandspreise für Heizöl in Deutschland und Österreich um rund 0,70 Euro pro 100 Liter Heizöl angestiegen.

Durch die steigenden Preise und die Urlaubszeit in vielen Bundesländern ist auch die Nachfrage nach Heizöl deutlich gesunken. Die meisten Verbraucher haben ein sensibles Gefühl für die Geschehnisse an der Börse entwickelt und passen daher immer häufiger die richtigen Zeitpunkte für eine Heizölbestellung ab. In diesem Jahr reichten bereits zwei deutliche Preisrückgänge Anfang Mai und Ende Juni aus, um die Auftragsbücher der Händler zu füllen. In der übrigen Jahreszeit sorgten die vergleichsweise hohen Preis für eine Flaute und zurückhaltendes Bestellen. In der Spitze betrugen die Preisrückgänge im Mai und Juni kaum 10 Prozent, was für viele Verbraucher aber ausreichend war, um die leeren Heizöltanks zu füllen.
Experten gehen davon aus, dass abgesehen von diesen Schwankungen, der Heizölpreis in den nächsten Zeit weiter seitwärts wandern wird, das aber am oberen Ende der Spanne. Nicht zuletzt werden die US-Bestandsdaten, die heute Nachmittag erwartet werden, weitere Trends einläuten.
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