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Hamburg - Mittwoch, 27.07.2011

Nachgebende Heizölpreise zum Wochenende

Alle Augen der Börsianer waren gestern auf den Ausgang des EU-Gipfeltreffens in Brüssel zur Beschließung weiterer Hilfsmaßnahmen für Griechenland gerichtet. Der Beschluss der europäischen Spitzenpolitiker sorgt für große Zufriedenheit und so wirkten sich die getroffenen Beschlüssen und Maßnahmen im Devisenhandel direkt auf den Euro aus.

Er steht weiterhin stabil dem Dollar gegenüber und notiert zur Stunde bei einem Gegenwert von 1,44 Euro pro US-Dollar. Doch Experten raten zur Vorsicht, denn es gibt Gerüchte, dass auch die US-Regierung und Opposition kurz vor einer Einigung zur Anhebung der amerikanischen Schuldengrenze stehen. Damit könnte der Dollar wieder Aufwind bekommen und den Euro schwächen.
Gestern startete der Handelstag an den Ölbörsen mit einer nachgebenden Tendenz, woran vor allem die Konjunkturdaten aus China verantwortlich waren, die schlechter als erwartet ausfielen. Dennoch wuchsen der Optimismus und die Risikobereitschaft der Investoren durch den Beschluss des Hilfepakets für Griechenland, sodass Aktien, Euro und Öl-Futures am Nachmittag nach oben drehten und ihre Tageshochs markierten.
Die Heizölpreise für deutsche und österreichische Heizölverbraucher fallen heute trotz der Aufwärtsbewegung erneut, denn das positive Wechselverhältnis von Euro und Dollar kann den Preisanstieg umkehren. Gegenüber dem Dollar muss aber der Schweizer Franken etwas zurückstecken und notiert derzeit bei 1,214 Schweizer Franken pro US-Dollar. Dennoch steht der Franken unterm Strich besser da. Damit verbunden ist, dass der Preisanstieg der Ölbörsen nicht in vollem Umfang ankommt.

Heute kostet ein Barrel Rohöl der Sorte Brent in London rund 118,00 US-Dollar, Gasöl liegt bei ca. 978 US-Dollar pro Tonne.
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