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Hamburg - Mittwoch, 27.07.2011

Heizölpreis sinkt ganz leicht

In einer engen Seitwärtsbewegung zeigten sich gestern Vormittag bei einem sehr geringen Handelsinteresse die Ölnotierungen, während sich zur gleichen Zeit das Euro-Dollar-Verhältnis kaum bewegte.

Am Nachmittag verlor der Dollar gegenüber den sicheren Währungen Yen und Schweizer Franken mächtig an Boden. Er notierte neue Tiefststände. Aufgrund des besseren Wechselverhältnisses wurden allerdings die Öl-Futures für Investoren wieder attraktiver. Die Ölnotierungen kamen daraufhin von ihren Tagestiefs zurück, gingen aber dennoch mit einem leichten Minus aus dem Handel.
Für das aktuellen Preisniveau von Heizöl ist vor allem die ungelöste Schuldenkrise in den USA der wichtigste Faktor. Die Zeit für eine Einigung der Republikaner und Demokraten rennt davon, denn sie müssen sich bis zum 2. August 2011 entschieden haben. Experten gehen allerdings davon aus, dass erst kurz vor knapp mit einer Entscheidung gerechnet werden kann.
Derzeit liegt der bundesweite Durchschnittspreis für Standard Heizöl pro 100 Liter inklusive Steuern und bei einer Abnahme von 3.000 Litern bei aktuell bei 81,53 Euro. Bei gleichen Bedingungen liegt der Durchschnittspreis in Österreich steuerbedingt knapp 10 Euro höher bei 91,80 Euro. In der Schweiz sind es durchschnittlich 92,62 Schweizer Franken.
Heute zeigt sich der Euro bislang sehr stabil. Er könnte zu morgen für weiter fallende Heizölpreise sorgen. Allerdings nur dann, wenn die Ölnotierungen auf ansatzweise gleichem Niveau bleiben.

Heute liegt der Preis für ein Barrel Rohöl der Sorte Brent in London bei ca. 118,44 US.Dollar. Die Tonne Gasöl schlägt mit ca. 979 US-Dollar zu Buche.
Alle Angaben ohne Gewähr.