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Hamburg - Mittwoch, 17.08.2011

Ölpreis verändert sich zum Wochenauftakt kaum

Die neue Handelswoche beginnt, im Vergleich zur hektischen Vorwoche mit Crash und Erholung der Märkte, mit wesentlich mehr Ruhe. Entspannung scheint angesagt, denn die Aktienkurse legten ein wenig zu, der Goldpreis ging ein wenig nach unten, der Euro konnte sich mit einem Wechselkursverhältnis von 1,43 gegenüber dem US-Dollar ein wenig erholen und der Ölpreis hat sich im Vergleich zum Freitag kaum verändert.

Somit ist auch beim Heizölpreis ein wenig Ruhe eingekehrt, denn er schließt sich den Weltbörsen an. Von Kaufpanik ist nichts mehr zu spüren, was wohl auch darin begründet ist, dass der Heizölpreis im Verlauf der letzten Woche schnell sein Tief wieder verlassen hat. Im Durchschnitt verlor der Heizölpreis in der letzten Woche rund 75 Cent pro Liter – und das in nur wenigen Stunden. Inzwischen müssen Heizölkunden in Deutschland und Österreich wieder rund 80 Cent pro Liter bei einer Bestellung von 3.000 Litern bezahlen.
Ausnahmsweise war für diesen Preisanstieg einmal nicht der Weltmarkt verantwortlich, sondern die massiv gestiegene Nachfrage im Inland. Vor allem in Süddeutschland waren in der letzten Woche innerhalb weniger Stunden die Heizölvorräte in den Tanklagern ausverkauft. Nun gilt es für die Händler erst mal die bestehen Aufträge abarbeiten und sich nebenbei um eine neue Bevorratung zu kümmern – zu möglichst guten Preisen.
Doch das heißt für den Heizölhandel wie auch für den Verbraucher: abwarten und beobachten. Ob dies nur die Ruhe vor dem Sturm am Weltmarkt ist, lässt sich nicht sagen. Somit ist auch die Prognose, wie sich die Heizölpreise entwickeln werden, schwer. Die Frage aller Fragen ist wohl derzeit: wird es eine Wirtschaftskrise geben oder nicht?

In London jedenfalls kostet heute ein Barrel Rohöl der Sorte Brent ca. 108,50 US-Dollar, während die Tonne Gasöl bei ca. 919 US-Dollar liegt.
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