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Hamburg - Mittwoch, 17.08.2011

Öl und der Euro verlieren an Wert

Gestern wurde eine Aufwertung des Euros deutlich und auch die Ölpreise gingen nach oben. Durch die schlechten Konjunktursignale der USA und einer möglichen Kopplung des Schweizer Franken wurde der Euro gestärkt. Hinzu kam, dass ein charttechnisches Kaufsignal ausgelöst wurde.

Heute gehen beide Werte schon wieder in ganz andere Richtungen und so verlor nicht nur der Euro gegenüber dem US-Dollar rund ein halbes Prozent an Wert, sondern auch der Ölpreis. Daneben tut sich auch der DAX schwer – er verlor wieder die 6000-Punkte-Marke. Weiterhin reagiert der Markt also nervös auf Neuerungen und sollten auch in Zukunft die Konjunkturdaten schlecht ausfallen, gilt dies auch für den Ölpreis.
Aufgrund dieser Entwicklungen bewegt sich der Heizölpreis in Deutschland und in Österreich kaum, denn weitestgehend gleichen sich Währungs- und Ölpreisschwankungen aus. So liegt Heizöl heute gerade einmal 0,25 Cent je Liter günstiger als gestern. Kein Wunder also, dass sich die Heizölbestellungen nach dem Sinkflug des Ölpreises in der letzten Woche, wieder auf ein Normalmaß eingependelt haben. Bleibt aber in Deutschland die Nachfrage nach Heizöl moderat, könnte es zu noch stärker fallenden Heizölpreisen kommen, kalkulieren Experten. Gleichzeitig raten sie Heizölkunden, weiterhin den Markt zu beobachten und mit der Bestellung noch ein wenig zu warten.

Ein Barrel Rohöl der Sorte Brent kostet in London heute ca. 109,00 US-Dollar. Der Gasölpreis liegt bei ca. 919 US-Dollar pro Tonne.
Alle Angaben ohne Gewähr.