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Hamburg - Mittwoch, 17.08.2011

Gute Aussichten für günstigeres Heizöl

Stabilität und Sicherheit sucht man an den weltweiten Märkten gerade vergebens, denn die aktuellen Konjunkturdaten und die sprunghaften Bewegungen an der Börse in den letzten Tagen lassen Stabilität und vor allem Sicherheit vermissen. Dabei sind gerade diese beiden Faktoren auf den Märkten ganz wichtig.

Die Zeiten sind weiterhin unsicher und kaum jemand kann verlässliche Prognosen aufstellen. Da konnte auch der deutsch-französische Wirtschafts-Gipfel mit Merkel und Sarkozy nichts dran ändern. Entsprechend gering fielen auch die Marktreaktionen aus, denn der Euro stagniert, am Aktienmarkt gibt es keine weitere Erholung und auch der Goldpreis steigt wieder.
Schaut man sich Preisbewegungen für Öl aus den letzten Tagen an, wird einmal mehr das Zusammenspiel der Märkte deutlich. Bleibt die Nachfrage nach Rohöl gleich, sinken die Chancen auf fallende Preise. Sollte die Nachfrage, beispielsweise als Folge einer Rezession, sinken, kann dies schnell einen Preisrückgang mit sich bringen. In dieser Woche sind es aber eher leichte Seitwärtsbewegung, sodass die Möglichkeit ein echtes Schnäppchen zu machen gen Null gehen.
Wer mit der Bevorratung für den bevorstehenden Winter noch ein wenig warten möchte, der sollte einmal mehr über die Möglichkeit einer Teilbestellung nachdenken. Sollte es plötzlich wieder zu einem Abwärtstrend beim Heizölpreis kommen, wird die Nachfrage erneut explodieren, was aber auch den Nachteil mit sich bringt, dass der Heizölpreis ganz schnell wieder nach oben geht.

In London liegt der Preis für ein Barrel Rohöl der Sorte Brent derzeit bei ca. 110,00 US-Dollar. Die Tonne Gasöl kostet heute rund 930 US-Dollar.
Alle Angaben ohne Gewähr.