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Hamburg - Montag, 22.08.2011

Preisrückgänge sind weiterhin denkbar

Die neue Handelswoche beginnt mit deutlich fallenden Ölpreisen, denn heute wird das Barrel Nordseeöl mit 106 US-Dollar und eine Tonne Gasöl mit 900 US-Dollar gehandelt. Damit ergab sich heute ein Preisrückgang von zwei Prozent im Vergleich zum Handelsschluss am vergangenen Freitag.

Allerdings sind bei den Heizölpreisnotierungen die Abschläge begrenzt, denn es müssen erst die Kursgewinne von Freitagnachmittag abgebaut werden. Insgesamt zeigte der Ölpreis in seinem recht schwachen Börsenumfeld erstaunlich stabil. Neue Impulse sind vom Euro/Dollar-Verhältnis nicht zu erwarten, denn der Euro bleibt weiterhin im Bereich von 1,44 US-Dollar.
Mit Vorsicht können Heizölkunden in die Zukunft blicken, denn aufgrund der allgemeinen Situation an der Börse wären weiterhin fallende Heizölpreise kein großes Wunder. Die Wirtschaft hat weiterhin Angst vor einer möglichen Rezession. Während am Aktienmarkt bereits aktiv mit Erwartungshaltung spekuliert wird, braucht der Ölmarkt für Bewegungen nach unten jedoch handfeste Signale. Wird in den Statistiken eine sinkende Nachfrage nach Öl deutlich, kann mit einer Preiskorrektur nach unten hin gerechnet werden. Wenn allerdings die Ölnachfrage weltweit konstant bleibt oder sogar leicht steigt, dann wird es wohl in naher Zukunft keine Heizölschnäppchen geben.

Heute liegt in London das Barrel Rohöl der Sorte Brent bei rund 106,00 US-Dollar, während die Tonne Gasöl bei ca. 900 US-Dollar liegt.
Alle Angaben ohne Gewähr.