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Hamburg - Mittwoch, 24.08.2011

Heizölpreis zieht wieder an

Heute sind die Heizölpreise in Deutschland, Österreich und in der Schweiz wieder kräftig angestiegen. Begründet ist dies im steigenden Ölpreise am Weltmarkt. Der Währungsmarkt hingegen ist sehr ruhig, denn der Euro und auch der Schweizer Franken veränderten ihren Wert gegenüber dem Dollar kaum.

Preisdrückend zeigte sich gestern das nahende Ende des Gaddafi-Regimes in Libyen auf den Ölmarkt. Doch dieser Druck währte nur wenige Stunden. Es können Monate oder sogar Jahre vergehen, bis aus diesem Land wieder so viel Öl wie gewohnt fließt. Hinzu kommt, dass die Förderleistung von Libyen im Vergleich zum weltweiten Verbrauch sehr gering ist. Des Weiteren kündigte Saudi Arabien an, seine Exporte eben so zurückzufahren, wie Öl aus Libyen auf den Markt kommt. Von der Angebotsseite aus sind also eher schwer fallende Ölpreise in Sicht und auf der Nachfrageseite bleibt die drohende Rezession.
Das Ergebnis dieser Bewegungen sind steigende Heizölpreise von rund einem Cent bzw. einem Rappen pro Liter für deutschsprachige Heizölkunden. Derzeit ist die Nachfrage wieder zurückgegangen, könnte aber wieder rasant in die Höhe gehen, falls sich doch noch fallende Heizölpreise ergeben. Meist reichen für diese Jahreszeit schön Preisrückgänge von ein oder zwei Cent. Denn bald sind die Sommerferien überall zu Ende und die typische Bevorratungszeit beginnt. Erfahrungsgemäß steigt dann die Nachfrage enorm und es wird hektisch am Heizölmarkt. Wer also nicht auf einen Cent mehr oder weniger achten muss, der sollte jetzt mit der Heizölbevorratung beginnen, bevor der große Sturm losbricht.

Heute liegt das Barrel Rohöl der Sorte Brent in London bei 108,30 US-Dollar, die Tonne Gasöl liegt ca. 930 US-Dollar.
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