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Hamburg - Sonntag, 28.08.2011

Heizölpreise steigen in dieser Woche um 2 bis 3 Prozent

Die Heizölpreise zum Ende dieser Handelswoche begeistern nicht gerade den Heizölkunden im deutschsprachigen Raum. Entsprechend gering ist die Nachfrage nach Heizöl, was zur Folge hat, dass die Lieferfristen immer kürzer werden. Doch die derzeitige Situation auf dem Heizölmarkt ist nur eine trügerische Ruhe, denn nach wie vor ist der Bedarf an Heizöl hoch und so wird bald die Nachfrage steigen, den die Heizsaision steht kurz bevor.

Sobald der Heizölpreis ein wenig in die Knie geht, wird die Nachfrage sprunghaft ansteigen. Ist dies nicht der Fall und die Witterungsbedingungen zwingen zu einer Heizölbestellung, dann gehen Experten davon aus, dass nur Teilmengen bestellt werden. Da die Lieferung von Teilmengen für den Heizölhändler genauso viel Arbeit macht wie die komplette Füllung des Tanks, ist dann wieder mit verlängerten Lieferzeiten zu rechnen. Wer also auf noch günstigere Heizölpreise spekuliert, sollte diesen Effekt berücksichtigen, sonst wird es kalt in den eigenen vier Wänden.
In den letzten vier Jahren gingen die Haushalte als Gewinner hervor, die im Januar oder Februar getankt haben. Auch wenn derzeit die Heizölpreise gestiegen sind, kann man vorsichtig optimistisch sein, denn die Heizölpreisprognose ist eng an die Weltkonjunktur geknüpft. Kommt es zu einer Rezession, ist ein Preiseinbruch ähnlich wie 2008 möglich. Bleibt die Konjunktur robust, kann von leicht steigenden Heizölpreisen ausgegangen werden.

Heute liegt das Barrel Rohöl der Sorte Brent in London bei 110,10 US-Dollar. Gasöl hingegen liegt bei ca. 942 US-Dollar pro Tonne.
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