Jetzt Heizöl vergleichen!




Nachrichten

Hamburg - Mittwoch, 31.08.2011

Schlechte Aussichten für geringere Heizölpreise

Der Aufwärtstrend von Rohöl und Gasöl setzt sich fort und so konnten die Preise in beiden Bereich im gestrigen Tagesverlauf deutlich zunehmen. Der Euro hingegen bewegt sich weiterhin um die Marke von 1,45 US-Dollar und sorgt zumindest für eine kleine Entlastung der Importpreise.

Im bundesdeutschen Durchschnitt liegt der Heizölpreis derzeit bei rund 80,70 Cent pro Liter. In Österreich sind es derzeit durchschnittlich ca. 90,10 Cent je Liter Heizöl. Damit liegen die Preise rund 0,50 Cent höher als es gestern noch der Fall war.
Noch haben die Heizölhaushalte rund einen Monat Zeit, bis die Heizperiode beginnt. Bis dahin wird ausschließlich der Preis ausschlaggebend für den Zeitpunkt der Bestellung sein. Beginnt die Heizperiode, werden viele Haushalte unabhängig vom Preis kaufen müssen. Die Gefahr, sonst im kalten Wohnzimmer zu sitzen, ist einfach zu groß.
Doch ob die betreffenden Haushalte in den sauren Apfel beißen und hohe Heizölpreise bezahlen müssen oder ob sich noch ein Abwärtstrend einstellt, vermögen nicht mal Experten zu sagen. In der Welt ist viel los und die Auswirkungen auf die zukünftigen Ölpreise sind nicht abzuschätzen. So beschloss gestern die EU ein Ölembargo gegen Syrien. Es lieferte bislang rund 4 Prozent des deutschen Rohölbedarfs. Damit gibt es neben Libyen den zweiten Ausfall von Öllieferungen aus Nordafrika. Immer noch ist offen wann Libyen wieder so viel Öl liefern kann, wie vor dem Gaddafi-Sturz. Hinzu kommt, dass eine keine weiteren Anzeichen für einen nahenden Ölpreiscrash gibt.

Heute liegt der Preis für ein Barrel Rohöl, was im übrigen 159 Liter sind, in London bei rund 111,10 US-Dollar. Gasöl liegt bei ca. 951 US-Dollar pro Tonne.
Alle Angaben ohne Gewähr.