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Hamburg - Montag, 05.09.2011

Leichtes Minus für Ölpreisnotierungen kommt in Deutschland nicht an

Gestern musste der Euro aufgrund schlechter Konjunkturdaten aus der Eurozone gegenüber dem Dollar weitere Verluste hinnehmen und notiert aktuell bei einem Gegenwert von 1,424 Euro/US-Dollar. Durch den festen Dollar und den gemischten Konjunkturdaten aus den USA kam es bei den Ölpreisnotierungen für Rückgänge, die sich zwar im Tagesverlauf stabilisierten, unterm Strich aber im leichten Minus aus dem Handel ging.

Das leichte Minus aber kommt weder in Deutschland noch in Österreich an, was eben im Wertverfall des Euros begründet ist. Kein Wunder also das wegen dem hohen Preisniveau im Inland die Kaufaktivitäten eher zurückhaltend sind. Es gibt nur wenige Heizölkunden die sich in diesen Tagen zum Kauf von Teilmengen durchringen konnte. Die Hoffnung auf fallende Preise bleibt bestehen.
Heute werden die aktuellen Arbeitsmarktzahlen aus den USA erwartet. Experten gehen von größeren Reaktionen darauf aus. Aus dem Golf von Mexiko kommt die Nachricht über einen neuen Tropensturm, der sich zu einem Hurrikan entwickeln könnten, sodass immer mehr Bohrinseln geschlossen werden. Die Ölförderung wird also gestoppt. Als würde das nicht reichen, ist am Montag in den USA auch noch ein Feiertag. So steht vor einem langen Wochenende noch ein Nachmittag mit einer recht turbulenten Ölbörse an.

Aktuell liegt das Barrel Rohöl der Sorte Brent in London bei rund 114,02 US-Dollar, während für eine Tonne Gasöl ca. 961 US-Dollar zu zahlen sind.
Alle Angaben ohne Gewähr.