Jetzt Heizöl vergleichen!




Nachrichten

Hamburg - Montag, 12.09.2011

Heizölpreis gibt nach – der Euro leider auch

Der Wochenstart lässt schon wieder Sorgen um Griechenland laut werden, denn keiner kann derzeit sagen, wann Griechenland pleite sein wird oder ob es doch noch gerettet werden kann. Überhaupt ist der Finanzmarkt erschüttert, nicht zuletzt durch den überraschenden Rücktritt des Chefvolkswirts der europäischen Zentralbank am vergangen Freitagnachmittag.

Die Pleitegerüchte gehen auch heute Vormittag weiter und angeblich spielt die Bundesregierung verschiedene Insolvenzszenarien durch. Von dieser Unsicherheit zeigt sich auch der DAX nicht unbeeindruckt. Er reagiert mit einem erneuten Absturz und verlor seit Freitagmittag über 350 Punkte bzw. 6,5 Prozent. In Gefahr ist dadurch sogar die 5000-Punkte-Marke, deren unterschreiten eine neuerliche Verkaufswelle auslösen könnte.
Durch diese Entwicklungen gibt der Ölpreis nach, bietet dennoch keine Freude für Heizölkunden, denn gleichzeitig erreichte der Euro seinen tiefsten Stand sei Februar diesen Jahres. Er steht derzeit bei einem Gegenwert von nur noch 1,357 US-Dollar und so bekommen Heizölkunden in Deutschland und Österreich vom Ölpreisrückgang gar nichts oder nur sehr wenig mit.

Heute liegt der Preis in London für ein Barrel Rohöl der Sorte Brent bei rund 110,50 US-Dollar, während die Tonne Gasöl ca. 926 US-Dollar kostet.
Alle Angaben ohne Gewähr