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Hamburg - Dienstag, 25.10.2011

Jahreshoch des Heizölpreises bleibt bestehen

Jahreshoch des Heizoelpreises bleibt bestehenZum Wochenauftakt gab es keine nennenswerten Entwicklungen am Heizölmarkt und auch heute tritt der Preis auf einem sehr hohen Niveau auf der Stelle. Die Bestellaktivitäten der Verbraucher nimmt inzwischen ein wenig ab, denn während viele Haushalte in den letzten Tagen mehr oder weniger gezwungen waren, endlich den Heizöltank zu füllen, spekulieren viele andere auf günstigere Preise und warten ab.
Seit Mitte Oktober herrscht nun schon Stillstand an der Heizölbörse, denn in den letzten Tagen bewegten sich die Preise konstant seitwärts. Das sich daran viel ändern wird, glauben Experten nicht. Die aktuelle Börsenwoche wird eher ruhig verlaufen, denn die guten Zahlen der Deutschen Bank und der stabile Konsumklimaindex stützt die Kurse. Turbulent könnte es allerdings morgen werden, wenn der EU-Gipfel zur Euro-Rettung weitergeführt wird. Den Ölmarkt interessierten könnten dann morgen noch die wöchentlichen Öllagerbestandsdaten des DOE. Bis dahin wird es einen sehr ruhigen Handelsverlauf geben.
 

Heizölpreise auf hohem Niveau


Im deutschsprachigen Raum starten die Heizölpreise auf bekannt hohem Niveau in die neue Handelswoche. Während der Euro gegenüber dem Dollar leicht zulegen konnte, gibt es bei den Ölpreisen keine Bewegung. Es gilt für die weltweiten Börsen nun den EU-Gipfel vom Wochenende zu interpretieren. Er konnte weder enttäuschen, noch brachte er den vielgelobten Befreiungsschlag. Am Mittwoch geht es dann in die nächste Runde, wobei ein Erlass der Schulden Griechenlands als unausweichlich scheint. In welcher Höhe ist aber noch unklar. Des Weiteren brachte der EU-Gipfel die Erkenntnis, dass die Banken zur weiteren Verstärkung ihrer Eigenkapitaldecke verpflichtet werden sollen.
Am Freitagnachmittag kam es zu einem kräftigen Zugewinn am Aktienmarkt. Am Montag startete der Deutsche Aktienindex knapp über der psychologisch wichtigen Marke von 6000 Punkten in den Handel. Veränderungen an der Heizölbörse gab es aber nicht. Daher können Heizölkunden, die weiterhin auf günstigere Preise spekulieren nur weiterhin abwarten. Wahrscheinlich werden es die Außentemperaturen sein, die zum Kauf zwingen.
 
In London kostet heute ein Barrel Rohöl der Sorte Brent rund 111,40 US-Dollar, während die Tonne Gasöl mit ca. 956 US-Dollar zu Buche schlägt.