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Eni Ente Nazionale Idrocarburi
Der italienische Erdöl- und Energiekonzern Eni S.p.A. ist in den Bereichen Erdöl, Erdgas, Stromerzeugung, Petrochemie, Ingenieurwesen und Services auf Ölfeldern tätig. Beim Namen Eni handelt es sich um ein Akronym, das für „Ente Nazionale Idrocarburi“ steht. Der Konzern ist das größte Unternehmen in Italien und verzeichnet einen Jahresumsatz von 87,3 Milliarden Euro sowie einem Nettogewinn von 10 Milliarden Euro. Damit ist Eni das zwölftgrößte Unternehmen in Europa, mit einer Börsenkapitalisierung von rund 92 Milliarden Euro. Eni arbeitet in 70 Ländern und ist Arbeitgeber für 75.000 Personen.Eni betreibt u.a. ein Tankstellennetz, dass unter dem Markennamen Agip bekannt ist. In Italien gibt es mehr als 4.350 Servicestationen. Damit hält das Unternehmen einen Marktanteil von 29,3 Prozent und ist der größte Tankstellenbetreiber Italiens. Auch im deutschsprachigen Raum gibt es Agip-Tankstellen. 240 befinden sich in der Schweiz, rund 600 in Deutschland und in Österreich sind es rund 180 Stationen.
Im Jahre 2008 erwirtschaftet das Unternehmen 108,148 Milliarden Umsatz mit einem Gewinn von 18,641 Milliarden Euro. Die Besitzverhältnisse sind aufgeteilt, sodass 30,3 Prozent dem italienischen Staat gehören. 9,56 Prozent sind eigene Aktien und 61,59 Prozent sind im Streubesitz. Ende 2006 waren es 345.798 Aktionäre, von denen 97,5 Prozent in Italien leben.
Wie eingangs erwähnt kümmert sich Eni um verschiedene Geschäftsfelder, die in drei Kerngeschäfte aufgeteilt sind: Exploration & Produktion, Gas & Energie sowie Raffination & Marketing. Explorationen und die Förderung von Erdgas und Erdöl erstreckt sich auf Regionen in Italien, im nördlichen und westlichen Afrika sowie in der Nordsee, im Golf von Mexiko und in Australien, in Gebieten des Kaspischen Meeres, im Nahen und Fernen Osten sowie in Indien und Alaska.
Gegründet wurde das Unternehmen im Jahre 1926 mit Agip, was für Azienda Generale Italiana Petroli steht. Während die Exploration nicht so erfolgreich lief, wuchs das Agip-Tankstellennetz immer weiter an. Das ging so weit, dass bereits ein Insolvenzverwalter bestellt wurde, der die Firma liquidieren sollte. Kurz zuvor aber fand man große Erdgasvorkommen in der Poebene und die Insolvenz war vom Tisch. In den 1990er Jahren wurde zahlreiche strategische Entscheidungen getroffen und so wurde Eni z.B. 1992 in eine Aktiengesellschaft umgewandelt.
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